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Lernen lernen

Für wen?

„Lernen lernen“ ist grundsätzlich für jeden, der eine Lernaufgabe vor sich hat.

Im Schulalltag kommen viele Probleme im direkten Zusammenhang mit dem Lernen vor. Mangelnde Motivation, keine Lust auf Hausaufgaben, zu viel Hausaufgaben, Angst vor dem an die Tafel gehen, Angst vor dem Referat, Angst vor dem Test oder Angst vor der Klausur, Lernschwäche, Konzentrationsmängel oder Konzentrationsstörungen, LRS (Lese-Rechtschreibschwäche), ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom), Leistungsdruck, Versetzungsgefahr und vieles mehr.

In meinen Seminaren finden Schüler endlich einen Weg, Spaß am Lernen zu haben. Zudem wird die Konzentration gestärkt, die Ressourcen erkannt, die Motivation gefördert, der Lerntyp festgestellt, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gesteigert, der Stress abgebaut und Ziele definiert.

Keine Lust auf Hausaufgaben? So hieß neulich in der Fachzeitschrift „Gehirn und Geist“ (Ausgabe 10/2014) ein lesenswerter Beitrag über das leidige Thema Hausaufgaben.

Vielen Eltern fällt es schwer, sich bei den Hausaufgaben ihrer Kinder zurückzunehmen. Die Alternative heißt, lieber unterstützend bei den Hausaufgaben zu begleiten, aber nicht kontrollierend. Das Selbstvertrauen der Kinder wird gestärkt, wenn sie angeregt werden, möglichst selbstständig zu arbeiten.

Soll mein Kind direkt nach der Schule die Hausaufgabe machen, bevor es spielt oder sich mit Freunden trifft? Ist abends nicht die falsche Zeit zum Hausaufgaben machen und zum Lernen?

Das Thema „Schule“ führt in vielen Familien zu wirklich großen Herausforderungen. Gibt es eine Belohnung bei guten Noten und gleichermaßen eine Bestrafung für schlechte Noten? Ist es überhaupt sinnvoll, eine Nachhilfe zu engagieren, für ein Schulfach, das Ihr Kind nicht mag und dessen Schulnote einer Naturkatastrophe gleicht?

Wie lernt mein Kind richtig? Kann mein Kind beim Musik hören überhaupt lernen? Beim Lernen bleibt mein Kind nicht am Schreibtisch sitzen, sondern lernt auf dem Boden oder auf dem Bett. Das ist doch nicht gut, oder?

Eltern erfahren bei mir, welche Strategien zum Lerntyp ihres Kindes am besten passen und wie das Spannungsfeld Schule&Lernen entspannter und gelassener im Schulalltag zu Hause gelebt werden kann.

Studenten stehen vor der Herausforderung, dass der Alltag an der Uni oder Fachhochschule anders ist als in der Schule. Und das Lernen ist es auch. Der Stoff ist viel umfangreicher, geht viel tiefer und das Leben als Student wandelt sich auch gegenüber dem Dasein als Schüler.

Studenten sind oft konfrontiert mit der Organisation des Lernens und des Zeitmanagements. Richtige Lernstrategien stehen noch mehr im Vordergrund und der Umfang des Lernstoffes führt mehr und mehr zur Mut-zur-Lücke-Strategie.

Studenten lernen bei mir hilfreiche Motivationsstrategien, spaßige Lernstrategien, eine bessere Organisation des Lernstoffes, optimiertes Zeitmanagement und eine stabile Prüfungsfertigkeit (Prüfungskompetenz statt Prüfungsangst).

Für Auszubildende besteht die Herausforderung, innerhalb der kurzen Ausbildungsdauer neben den theoretischen Fachkenntnissen in der Berufsschule, die praktischen Fähigkeiten im Ausbildungsbetrieb miteinander zu vereinen.

Die Schulphasen wechseln mit den Phasen im Betrieb permanent ab und ständig werden andere und neue Themen vermittelt, bis dann bei der Abschlussprüfung alles abgefragt wird. Das ist eine große Herausforderung.

Auszubildende unterstütze ich in allen Angelegenheiten rund ums Lernen. Entscheidend sind auch hier die Organisation des umfangreichen Lernstoffes damit verbunden ein gutes Zeitmanagement, effektive Lernstrategien und Aufbau der Prüfungskompetenz.

Viele Berufstätige entscheiden sich aus vielerlei Gründen in der Mitte ihres Berufslebens, neue Wege zu gehen. Sie wollen die festgetretenen Trampelpfade verlassen und neues Gebiet ergründen. Fast immer geht das einher mit Weiterbildungen, Umschulungen und Ausbildungen in einem neuen Beruf.

Die Herausforderung besteht darin, dass viele nicht mehr wissen, wie man richtig lernt. Dazu kommen viele negative Glaubenssätze wie etwa: „Ab 30 fällt das Lernen schwer(er)!“, „Mit 40 Jahren kann man sich nicht mehr beruflich verändern“, „Lernen macht nie Spaß“, „Ich habe nie gut gelernt“ usw. Diese Glaubenssätze gilt es aufzulösen.

Und auch wenn Berufstätige in ihrem Beruf bleiben wollen, können Lernstrategien hilfreich sein. Viele Berufstätige müssen ständig auf dem Laufenden sein. Sie lesen Rundschreiben, Fachinfos, Fachartikel, Fachzeitschriften. Und das Lesen all dieser Informationen ist nichts anderes als Lernen. Denn der Zweck dieser Informationen ist mitunter wichtig für unsere Arbeit. Leider ist von einmal lesen nichts in unserem Gehirn abgespeichert. Die Hälfte der Informationen ist gleich weg und nach zwei Tagen sind nur noch 5% des Gelesenen in unserer Birne. Die Verarbeitungstiefe der gelesenen Informationen ist zu gering.

Wo hilft´s

„Lernen lernen“ hilft bei...

Im Jahr 2013 war ich mit meiner besten Freundin auf einem für uns sehr spannendem Workshop. Begleitet hat uns ihre damals 13-jährige Tochter Leonie. Sie hat uns eben nur begleitet. Für sie war dieser Workshop „stinklangweilig“. Das wusste sie vorher schon, und deshalb nahm sie sich einen dicken Wälzer mit. Leonie las während dieser 8 Stunden für mich unglaubliche 220 Seiten in ihrem Roman, obwohl dieser Workshop zum Mitmachen war, d.h. es gab Übungen, bei denen die Menschen um sie herum, irgendwelche Tätigkeiten vollzogen. Was heißt das denn? Das heißt doch, sie hat eine prima Konzentrationsfähigkeit, wie jeder Mensch auch. Nun gut, sie hat sich nicht auf den Workshop konzentriert, was wir uns sehr gewünscht hätten. Sondern sie hat sich auf das konzentriert, was ihr Spaß, was ihr Freude machte, was sie begeistert. Auf das Lernen bezogen bedeutet das, dass wir immer dann lernen, wenn wir begeistert sind oder wenn „uns etwas unter die Haut geht“ (diesen Satz sagt gerne Prof. Dr. Gerald Hüther).

Wie viele Erwachsene schimpfen auf ihre Kinder: „Du kannst dich überhaupt nicht konzentrieren!“? Und die Aufforderung von Eltern an ihr Kind „Jetzt konzentrier´ dich doch endlich mal!“ führt zu keinen gewünschten Resultaten. Das gleiche Kind kann aber fehlerlos auf der Playstation stundenlang hochkonzentriert spielen oder wissen alles über ihre Lieblingsmannschaft in der Fussball-Bundesliga. Komisch, Konzentration und Lernen gehen doch.

Die gute Nachricht: Haben wir herausgefunden, wie das Kind für sich Konzentration macht, dann können wir diese Fähigkeit wie einen „Schalter“ nutzen und in der richtigen Situation (Schule, Hausaufgaben, Klassenarbeit) einschalten. Das fördert den selbstbestimmten Lernprozesses Ihres Kindes. Konzentration ist für jeden Zusammenhang erlernbar und fällt sehr oft mit dem Thema Motivation zusammen.

Übrigens: Bei Erwachsenen klappt das genauso gut.

Kommt dir das bekannt vor? Die entscheidende Prüfung rückt näher und näher und eigentlich hättest Du schon längst mit dem Lernstoff durch sein müssen. Und Du hast noch nicht einmal angefangen. Ausgerechnet jetzt machst Du Dinge, die Du sonst auch nicht gerne machst. Jetzt fällt dir ein, dass Du deine Wohnung aufräumen müsstest oder das angefangene Buch ist so spannend, dass Du es nicht aus der Hand legen kannst. Und je mehr der Lernstoff sich türmt und gleichzeitig immer weniger Zeit zum Lernen verbleibt, kommen Lernfrust und das schlechte Gewissen auf. Der innere Schweinehund ist unüberwindbar. Was machen?

Der Fachbegriff heißt Prokrastination („Aufschieberitis“ oder auch „Mach-ich-morgen“) und ist ein Phänomen, mit dem wahrscheinlich jeder hin und wieder zu tun hat. Es sind unbewusste Strategien, welche wir uns angeeignet haben, um uns mit allen möglichen Dingen ablenken zu lassen, um bloß nicht das machen zu müssen, was wir tun sollten.

Auch in diesem Fall zeige ich dir Strategien auf, wie Du die Motivation findest. Konkret geht es hierum, dass wir lernen, unsere Zielbilder richtig groß zu machen und die Erfolgsschritte in kleine Einheiten einzuteilen, denn dann sind diese emotional positiv geladen und wir lernen aus unserer eigenen Motivation heraus.

Lernstrategien gibt es sehr viele und leider wenden viele Schüler und Studenten nicht gerade die richtigen an. Da wird aus der Empfehlungsliste jedes Buch von vorne bis hinten gelesen. Für manch einen Studenten kommen auf diese Weise weit über 1.000 Seiten Lesestoff zusammen. Tja, und bloßes Lesen bedeutet leider noch lange nicht, dass wir uns das Ganze merken und behalten können. Hier und da mal ein Wort oder paar Passagen bunt mit dem Textmarker farbig zu unterlegen, ist zwar schon ein wenig besser, aber die Verarbeitungstiefe der gelernten Inhalte ist immer noch zu gering.

Für Schüler ist es das sinnlose Pauken von Vokabeln. Kein Schüler hat da wirklich Spaß dran. Ins Kurzzeitgedächtnis kriegen die Schüler die Wörter für den nächsten Vokabeltest zwar rein, im Langzeitgedächtnis landen sie jedoch nicht. Das wäre doch der eigentliche Sinn von Vokabeln Lernen.

Ich zeige Lernstrategien, die sich schon die alten Römer und Griechen zu Nutze machten, wie die Loci-Methode und andere Mnemotechniken und auch weitere Strategien, die das Lernen leichter machen und durch ihre Kreativität sogar lustig sind und Spaß machen.

Sandra war eine Mitschülerin in meiner Oberstufe. Sie habe ich in Erinnerung als sehr fleißige Schülerin, die sich laufend am Unterricht mündlich beteiligte. Vor Klausuren fing sie sehr früh an zu lernen, oftmals eine Woche vor dem Klausurtermin, während ich meistens auf dem letzten Drücker einen Abend vorher mich damit beschäftigte. Und hatte sie bessere Ergebnisse? Manchmal. Aber oft eben nicht und sie blieb in vielen Fällen „nur“ oberer Durchschnitt. Woran lag es? Vor Klausuren und insbesondere vor der Abi-Prüfung war sie sehr blass und war sehr angespannt und nervös. Sie litt unter Prüfungsangst.

Beim Lerncoaching schaue ich mir an, welches Muster bei der Prüfungsangst vorliegt. Daraufhin können wir gezielte Strategien entwickeln, um gestärkt, selbstbewusst und gelassen in die Prüfung zu gehen.

Heutzutage wird Rechtschreibung unter anderem mit der Anlaut-Tabelle (oder auch Buchstabentor) nach Jürgen Reichen (Schweizer Reformpädagoge) in der Grundschule vermittelt. Kinder erarbeiten sich die Schriftsprache mittels der illustrierten Bildchen auf einer Tafel. Da kommt es dann vor, dass das Wort Vater dann mit „F“ anfängt, weil die Kinder beim Abgleich der Anlaut-Tabelle beim Symbol für Fahrrad oder Fahne stehenbleiben.

Das Problem bei der Methode ist nun, dass Rechtschreibung auditiv, d.h. über das Hören antrainiert wird. Die Kinder sagen sich das Wort leise vor und gleichen ab und erarbeiten sich dann leider Rechtschreibung falsch. Diese auditive Vorgehensweise ist dann so antrainiert, dass die Kinder trotz viel lesen und viel üben leider bei der schlechten Rechtschreibung bleiben. Und auch das Lesen ist eher langsam und mühsam. Dabei funktioniert Rechtschreibung und gutes Lesen überwiegend über den visuellen Kanal (also die Augen), der zwischen 70 und 80% aller Sinneswahrnehmungen beteiligt ist.

Bei Lese- und Rechtschreibschwäche wird im Lerncoaching durch visuelle Übungen dieser Kanal verstärkt trainiert. Sehr hilfreich ist auch das Life Kinetik®-Training bei dem die Augenfokussierung und die Augenfolgebewegung trainiert werden.

Unlust zu Hause am Schreibtisch beim Lernen – wer kennt das nicht? Das Desinteresse und der Widerstand sind groß. Der Lernstoff will einfach nicht in den Kopf und sowieso machen tausend andere Dinge gerade mehr Spaß. Formeln in Physik auswendig lernen – wozu? Ach ja, weil morgen die Physik-Klausur ansteht. Wenn ich nicht lerne, dann bekomme ich eine schlechte Note oder falle durch.

Welche Motivation steckt hier dahinter? Es ist eine Vermeidensstrategie, nämlich nicht durchzufallen und keine schlechte Note zu schreiben. Deshalb spricht man auch von Meide-Motivation. Eine negative Konsequenz soll vermieden werden und deshalb strengen wir uns dann doch irgendwie mehr oder weniger widerwillig an.

Anderes Beispiel: Lucas´ Eltern versprechen ihm bei Bestehen des Abiturs ein Auto zu schenken. Hier liegt die Motivation in der Belohnung.

Die Motivation ist extrinsisch, es wartet eine Belohnung auf uns. Lucas hat im dargestellten Beispiel ein Ziel, auch wenn die Abi-Prüfung ihm nicht die größte Freude bereitet.

Die höchste Form der Motivation ist die intrinsische Motivation. Wir sind aus uns heraus motiviert, weil uns eine Sache total begeistert. Haben wir nicht alle ein Hobby, dem wir mit großem Enthusiasmus nachgehen? Vielleicht ist es eine Sportart oder eine Sprache oder das Kochen oder eine Sammelleidenschaft? In allen diesen Fällen entwickeln wir uns zu kleinen oder sogar großen Experten. Wir saugen alles auf wie ein Schwamm.

Die Schwester einer Freundin von mir verliebte sich in während einer Urlaubsreise in einen Spanier, der nur sehr wenig Englisch konnte. Was ist passiert? Sie konnte vorher kaum Spanisch und hat innerhalb von wenigen Monaten die fast fremde Sprache recht gut gelernt. Und warum? Natürlich, weil sie aus sich heraus motiviert war, es in ihr Emotionen gab und sie ein großes Ziel hatte, sich mit ihrem Geliebten nicht nur die Sprache der Liebe zu sprechen.